Durchblick vermittelt – mit Powerserv

Wo soll die (Karriere-)Reise hingehen?

Zwei kleine Holzstücke in die die Worte Karriere und Leben eingebrannt sind
13. Dezember 2017
von Sebastien Koch

Job, Haus, Kind? Oder doch ganz anders

Wie sich die Prioritäten in unserem Leben ändern und wie ein Service für Karriereplanung helfen kann, die richtigen Entscheidungen zu treffen

“Mama, ich möchte einmal Polizist werden”: sagte mein fünfjähriges Patenkind vor kurzem während eines gemeinsamen Ausfluges zu seiner Mutter. Was wir Erwachsenen mit einem zarten Schmunzeln als eine von vielen erheiternden und ebenso spannenden Wortspenden unserer kleinen Begleiter wahrnehmen, ist bereits Ausdruck von etwas, das alle Menschen bewusst oder unbewusst, regelmäßig an sich selbst erleben. Es ist das Aufglimmen von Wünschen und Vorstellungen zur eigene Zukunft, den unterschiedlichen Aspekten unseres Lebens, die wir künftig als “gewollt” betrachten, die wir erreichen oder ändern möchten. Eben das durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse geprägte Entstehen von Prioritäten als Ausdruck dessen, was uns auf dem künftigen Lebensweg wichtig erscheint. Dabei bauen wir immer auf bereits Erlebtem auf. Manche Prioritäten betreffen konkrete Karriere- und Berufsziele (bsp. Geld, Status, Fachgebiete), andere spielen sich im privaten Bereich ab (bsp. Haus, Familie, Sport). Einige sind miteinander vereinbar (Geld & Status), andere widersprechen sich so vehement, dass die Betreffenden (wiederum bewusst oder unbewusst) von großer Unsicherheit geplagt werden, welche Priorität Sie als nächstes verfolgen sollen (Karriere + Familie = möglich?).

Prioritäten verändern sich im Laufe des Lebens kontinuierlich und das ist auch gut so. Sie sind Ausdruck unserer ständigen Anpassung an unsere Umwelt. Der Mensch ist kein Wesen, das sich allein durch seinen genetischen Code nach vorgegebenen Programmen entwickelt. Die kontinuierliche Wechselwirkung mit unserer Umwelt formt Reaktionen, Erfahrungswerte, Wünsche und sogar die Struktur unseres Gehirns. All dies beeinflusst unser Handeln und dadurch wiederum die neu gemachten Erfahrungen und so weiter.

Auch unser kleiner Begleiter wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viele Varianten an persönlichen Prioritäten erfahren - vielleicht, dass flexible Arbeitszeitverteilung einen Mehrwert gegenüber höherem Gehalt besitzen kann oder die Gefahren der Polizeiarbeit seinem Sicherheitsbedürfnis widersprechen. Wer weiß.

Worauf es in Karrierefragen jedoch immer ankommt, ist, sich seiner momentanen Prioritäten bewusst zu sein. Die Logik dahinter ist einfach: Wenn Sie Popcorn möchten, suchen Sie sich eine Möglichkeit, Popcorn zu konsumieren. Sie können andere nach dem Weg zu einer Institution fragen, die Popcorn anbietet. Sie werden jede Herausforderung, die Sie Ihrer Tüte Popcorn näher bringt, motiviert in Angriff nehmen. Vielleicht schenkt Ihnen auch jemand einfach eine Tüte Popcorn oder Sie suchen sich einen Popcorn-Consulter, wer weiß. Und selbst wenn Sie nach dem Erreichen Ihres heiß-begehrten Ziels feststellen, dass Sie Popcorn gar nicht mögen, ist das okay - Sie werden sich auf die Suche nach einem neuen Ziel begeben, Schokolade zum Beispiel. Und vielleicht hilft Ihnen die gemachte Erfahrung, dieses Ziel viel schneller zu erreichen.

Anders verhält es sich, wenn Ihre Priorität im Dunkeln liegen. Sie können niemanden nach dem Weg zu… ?! fragen und keine Situation bringt Sie …?! näher. Auch ein …?! Consulter wird Ihnen nicht helfen können. Viele junge wie alte Talente erleiden Rückschläge, die unmittelbar durch die Unklarheit über die eigenen Prioritäten (die eigentlich Bedürfnisse und Wünsche verkörpern) einhergehen.

Glücklicherweise gibt es einfache Methoden, die Ihnen helfen, Ihre Prioritäten zu erforschen. Zwei davon möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Die 25-5 Strategy…

… oder auch “two list strategy” genannt. Angeblich nutzt Warren Buffet diese Technik, um seine Prioritäten zu klären. Die Anwendung ist simpel:

  1. Schreiben Sie sich 25 persönliche Ziele auf, die Sie anstreben.
  2. Kreisen Sie die fünf wichtigsten davon ein. Lassen Sie diese Auswahl auf sich wirken und überprüfen Sie, ob es sich dabei wirklich um die fünf wichtigsten Ziele Ihrer Liste handelt.
  3. Wenn dem so ist, vergessen Sie die 20 übrigen Ziele. Sie würden Sie nur davon abhalten, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern.
  4. Entwerfen Sie einen Plan, wie Sie Ihre fünf großen Ziele erreichen können! Unterteilen Sie diese dazu gern in Unterziele. Vielleicht ergeben sich Etappen, die Sie vorher / nachher verwirklichen müssen, da Sie die Bedingung für andere Teilziele sind.
  5. Bleiben Sie dabei und verfolgen Sie Ihren Plan! Korrigieren Sie wenn nötig nach und passen sich an - oder streichen Sie ein Ziel, wenn es Ihnen nicht mehr wichtig genug erscheint.

Der Forbes - Nickols Fragenkatalog

Der US-Managementberater Fred Nickols und sein Kollege Ray Forbes entwickelten einen einfachen Fragenkatalog, der bei Veränderungen äußerst nützlich ist:

  1. Was wollen Sie erreichen?
  2. Was wollen Sie vermeiden?
  3. Was wollen Sie bewahren?
  4. Was wollen Sie aussortieren?

Diese Methode lässt sich auch wunderbar als Entscheidungsbaum visualisieren.

Eine grafische Darstellung des Forbes-Nickols Prinzipes

Die Aufgabe guter Personalstrategen und Recruiter ist es, Ihre BewerberInnen und/oder MitarbeiterInnen stets mit derartigen Fragen zu Ihrer nächsten Herausforderung zu begleiten. Unsere Karriere-Service bietet dazu den richtigen Einstieg.  

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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